MAV Plakatleinwand Aufn  17 03 2016

Aufnahme: A. Ziesmann

Verbesserung durch die Rentenreform

Rentenreform bringt Verbesserungen für besonders langjährige Versicherte

Rentenreform bringt Verbesserungen für besonders langjährige Versicherte, ältere Mütter und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten

Die zum 1. Juli 2014 in Kraft getretene Rentenreform ermöglicht Versicherten mit 45 Beitragsjahren einen um zwei Jahre früheren abschlagsfreien Rentenbezug. Für die Jahrgänge 1951 / 1952 ist somit ein abschlagsfreier Rentenbeginn mit 63 Jahren möglich. Ab dem Jahrgang 1953 kommt es zur gestaffelten Anhebung dieses Renteneintrittsalters für besonders langjährig Versicherte, analog zur Anhebung der regulären Altersrente. Ab Jahrgang 1964 ist abschlagsfreie, vorzeitige Rente bei 45 Beitragsjahren mit 65 Jahren möglich.
Schon bisher werden für alle ab 1992 geborenen Kinder drei Jahre Erziehungszeit auf die Rente angerechnet. Neu ist, dass für alle vor 1992 geborenen Kinder die Anerkennung der Erziehungszeit von einem Jahr auf zwei Jahre verdoppelt wird. Eine entsprechende Anrechnung findet auch bei der Betriebsrente in der Zusatzversorgungskasse statt.
Bisher wurde zur Berechnung der Erwerbsminderungsrente eine fiktive Hochrechnung des früheren durchschnittlichen Einkommens bis zum 60. Lebensjahr durchgeführt. Nun wird das fiktive durchschnittliche Einkommen bis zum 62. Lebensjahr zugrunde gelegt. Die Erwerbsminderungsrente fällt höher aus.

Siegfried Wulf - gamav